Alle Artikel in: Konzerte

#Treppenkonzert

Mit dem #Treppenkonzert erkundete der Kammerchor C21 am 15. September 2018 in Suhr neue Klangräume. Im kürzlich fertiggestellen Schulgebäude «Vinci» der Primarschule Suhr nahm C21 einen spannenden Raum auch klanglich für sich ein: Die einzigartige Architektur im Kern des Gebäudes wurde in einen aussergewöhnlichen Konzertort verwandelt, die imposante Doppelhelix-Treppe zum Begegnungsort mit den Sängerinnen und Sängern. Das abwechslungsreiche a capella Programm bot Kontraste und schuf Verbindungen über viele Jahrhunderte der Musikgeschichte hinweg mit weltlicher und geistlicher Musik vom Renaissancemadrigal «If ye love me» über das Volkslied «Rossignolet gentil» bis zum Jazzsong «Chili con carne». Vom Treppenhof gelangten diese Klänge empor zum Publikum, das sich auf den Stufen frei platzieren und bewegen konnte.

Aargau singt – Die Schöpfung

Orchesterurknall und komponierte Weltentstehung! Es ist – gemessen an den Verhältnissen der Zeit, in der es entstand – eines der modernsten und visionärsten Stücke der Musikgeschichte: Unter der Leitung von Michael Kreis führte der Projektchor «Aargau singt» zusammen mit renommierten Solisten und dem argovia philharmonic Haydns Oratorium «Die Schöpfung» auf und der Kammerchor C21 bildete dabei den Kernchor.

Beethoven+

  Der Titan. Seine Messe in C-Dur. Ouvertüren und ein Sinfoniesatz. Ein Ausblick in die Gegenwart mit Pärt. Der Kammerchor C21 und die Aargauer Vokalisten zusammen mit dem Chor der Alten Kantonsschule Aarau.   Selten aufgeführt, aber ein grandioses Stück Musik, bei seiner Entstehung ungemein modern und zukunftsweisend: Die MESSE IN C-DUR op. 86 von Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) ist ein kompaktes und packendes Werk, voller rhythmischer Kraft und sinnlicher Klanglichkeit, geprägt von deklamatorischer Intensität und – in der Begrifflichkeit der Filmsprache – schnell, hart und kontrastreich geschnitten. Im Vordergrund steht nicht primär eine Motivik und deren kunstvolle Verarbeitung und Weiterentwicklung, wie man dies z.B. aus Beethovens Sinfonien, Streichquartetten und Klaviersonaten kennt. Im Vordergrund steht vielmehr die Umsetzung des Messetextes durch Stimmungs- und Affektwechsel in hoher Kadenz, eine durchdringende Verbindung des Chor-, Solisten- und Orchesterparts. Beethoven beschliesst in den Schlusstakten seiner Messe zu den Worten «Dona nobis pacem» sein Werk ungewöhnlich leise und innig, exakt in derselben musikalischen Umsetzung, wie der Chor unmittelbar und gänzlich ohne instrumentale Einleitung mit dem ersten «Kyrie»-Ruf das …

Kinderkonzert Beethoven

BEETHOVEN mit 160 Stimmen Hast du schon mal 160 Stimmen in einem Chor gehört? Also, eigentlich waren es drei Chöre: Die Aargauer Vokalisten, der Kammerchor C21 und der Chor der Alten Kantonsschule Aarau, die sich für die Messe in C-Dur op. 86 von Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) zusammenschlossen. Begleitet wurde dieser riesige Chor von argovia philharmonic, dem Aargauer Symphonieorchester. Wie konnte Beethoven als gehörloser Komponist so grossartige Musik schreiben? Was muss man beachten, wenn man diese Musik nach über 200 Jahren aufführt? Weisst du, warum es viel mehr Geigen als Trompeten im Orchester hat? Kennst du einen Sopran? Hast du schon mal davon gehört, dass man jemandem eine Messe zum Geburtstag schenkt? Der Dirigent Michael Schraner erzählte zwischen den Musikstücken einige Begebenheiten aus Beethovens Leben, berichtete von der Entstehung dieses Werks und stelle die einzelnen Register des Chores und die Instrumente des Orchesters vor.

C21_CarminaBurana_Rad-der-Fortuna

Carmina Burana

Carmina Burana von Carl Orff in der Fassung für Soli, Chor, zwei Klaviere und Schlagzeug in der Alten Reithalle Aarau als Eröffnung der Sommersaison des Theaters Tuchlaube zusammen mit dem Chor der Alten Kantonsschule Aarau Amelia Scicolone (Sopran), Joaquín Asiáin (Tenor), Michel Anner (Bariton) Tomas Dratva und Ludovic van Hellemont, Klavier Schlagzeuger des argovia philharmonic Michael Schraner, Leitung Carl Orffs „Carmina Burana“ gehört zweifellos zu den faszinierendsten und zugleich erfolgreichsten Musikwerken des 20. Jahrhunderts. Damit eröffnete der Chorleiter und Schulmusiker Michael Schraner am 13. und 14. Mai spektakulär die Sommersaison 2017 in der Alten Reithalle Aarau, zusammen mit dem Chor der Alten Kantonsschule, dem Kammerchor C21, Solisten, zwei Pianisten und den Schlagzeugern von argovia philharmonic. Orffs Komposition beruht auf einer gleichnamigen mittelalterlichen Text- und Liedsammlung, die im 13. Jahrhundert im süddeutschen Raum niedergeschrieben und im Kloster Benediktbeuren in Oberbayern entdeckt wurde. Trotz ihres geistlichen Ursprungs feiern die Gesänge durchaus auch den weltlichen Lebensgenuss mit blasphemischer Tendenz. Sinnenfrohe, teils derb-obszöne Lieder wechseln sich mit ernsten weltlichen oder geistlichen Texten ab. Im Nebeneinander von derbem Spaß und hohem …

Messiah - Messias, Georg Friedrich Händel, C21

Messiah | Messias – G. F. Händel

In der Advents- und Weihnachtszeit 2016 erschallte der erste Teil des Oratoriums «Messiah» über die Ankündigung des Messias, seine Geburt und die Erfüllung der Weissagungen. Das grossartige Werk des Komponisten Georg Friedrich Händel wurde interpretiert durch den Kammerchor C21 zusammen mit dem Capricco Barockorchester und dem Collegium Vocale Lenzburg. mit: Capricco Barockorchester Collegium Vocale Lenzburg Maria C. Schmid, Sopran; Anja Kühn, Alt; Christoph Metzger, Tenor; Sebastian Goll, Bass

Messiah for kids

„HALLELUJA“ singen die Engel in der Weihnachtszeit – und wer weiss, vielleicht singen sie sogar das berühmte Halleluja aus Händels Messias? Dieser Jubelgesang begeistert seit bald 300 Jahren Alt und Jung. In der knapp stündigen Fassung des Messias für Kids hörten wir im Dezember 2016 einen Engel singen, lernten das Orchester mit seinen barocken Instrumenten kennen, folgten dem Dirigenten und lauschten dem Freudengesang des Chores. Natürlich durfte als Höhepunkt die Aufführung des Halleluja mit allen kleinen und grossen Konzertbesuchern nicht fehlen. Ein musikalisches Erlebnis für die ganze Familie!  

Aarau wird ein riesiger Spielplatz - Die Schwänin

Die Schwänin

“Die Schwänin”, organisiert von Szenart, bevölkerte im August 2016 die Stadt Aarau auf ganz besondere Weise. Das „Alternate Reality Game“ machte die Innenstadt zum Spielplatz und heissen Pflaster für geheimnisvolle Vorkommnisse, magische Schwäne, Hexen und verzweifelte Liebende. Der Kammerchor C21 beteiligte sich am „Showdown”. Weitere Infos zum Projekt „Die Schwänin“ unter schwaenin.wordpress.com

C21, Schöpfung, 2016

Die Schöpfung

Mit seinem dritten und bis heute bekanntesten Oratorium, DIE SCHÖPFUNG (Hob. XXI:2), schuf Joseph Haydn einen eigentlichen Blockbuster der Chorliteratur: Seit der Wiener Uraufführung im Jahr 1798 blickt DIE SCHÖPFUNG u.a. dank der zweisprachigen Konzeption auf eine ununterbrochene Aufführungstradition zurück. Seit dem Schuljahr 2015/16 leitet Michael Schraner nebst dem Kammerchor C21 und den Aargauer Vokalisten auch den Chor der Alten Kantonsschule Aarau. Diese Konstellation ermöglichte die Zusammenarbeit dreier unterschiedlicher Klangkörper, die Haydns Meisterwerk mit einer Chorstärke von rund 160 Sängerinnen und Sängern einübten und am 1. und 2. April 2016 in der Stadtkirche Aarau zusammen mit dem auf historisch informierte Aufführungspraxis spezialisierten und im Kanton Aargau beheimateten BAROCKORCHESTER CAPRICCIO aufführten. Für die Solopartien konnten mit Maria C. Schmid (Sopran), Jakob Pilgram (Tenor) und Matthias Helm (Bariton) bewährte und stimmlich agile Kräfte gewonnen werden. Den Abendkonzerten gingen kommentierte Konzerteinführungen mit allen Ausführenden voraus. Die Tatsache, dass jeweils gut ein Drittel bis die Hälfte des Konzertpublikums diese Einführungen besucht, spricht für sich. Ausserdem fand bereits zum dritten Mal am späteren Samstagnachmittag ein Familienkonzert mit Auszügen aus Haydns …

C21 unterwegs ll, 2x3

C21 unterwegs ll – 2×3

2×3 Orte – Chor, Musiker und Publikum gemeinsam in Bewegung: In der zweiten Ausgabe von C21 unterwegs verdichtete C21 drei Kurzkonzerte zu einem musikalisch-motivisch zusammenhängenden Block. Gemeinsam mit dem Publikum wechselte der Chor zusammen mit der Mezzosopranistin Anja Kühn und vier InstrumentalistInnen zweimal den Konzertort. Titelgebend für die drei Kurzkonzerte waren drei der Fünf Lieder nach Friedrich Rückert (1905) von Gustav Mahler. Die Programme waren eng mit den Konzertorten verbunden: Im Stadtmuseum Aarau ertönte unter dem Titel Ich atmet’ einen linden Duft ein Kaleidoskop an Klängen; Ich bin der Welt abhanden gekommen bildete den Ausgangspunkt für die Erkundung der Weite des Raums in der Alten Reithalle und für Spiele mit Verlangsamung und der Grenze der Hörwahrnehmung; Um Mitternacht schliesslich bildete den feierlich-ernsten Abschluss im Krematorium. Auf dem Programm standen a cappella-Musik von Johannes Brahms, Schweizer Volkslieder und diverse Loops und Klangschichtungen mit Versatzstücken aus der Originalliteratur. Daneben waren je zwei Uraufführungen für Akkordeon solo und mit Chor von Gwendolyn Waber zu hören. Kompositorischer Ausgangspunkt für Ihre Maturaarbeit bildeten Motive aus den Werken von Mahler und Brahms.